| Was
ist Schlafapnoe?
Betroffen hiervon sind Menschen die
schnarchen. Dies sind etwa 10 % der Männer
ab 40 Jahren, 2 % der Frauen meist nach
- aber auch schon vor - der Menopause,
aber auch Jüngere. Doch nicht alle Schnarcher
leiden unter Schlafapnoe. Ganz sicher aber
die starken Schnarcher. Aber auch
Nicht-Schnarcher können an der Schlafapnoe
leiden!
Symptome wie Herzbeschwerden (bis
Herzinfarkt!), hoher Blutdruck (bis
Schlaganfall!), morgendlicher Kopfschmerz,
unruhiger Schlaf, Konzentrationsschwäche,
Einschlafneigung bei der Autofahrt und im
Beruf (Sekundenschlaf !), sogar
Harndrang mit Schlafunterbrechung und viele
andere Beschwerden können die Ursache
in der Schlafapnoe haben. Und davon kann
abgeholfen werden!
a. die obstruktive Schlafapnoe
Sie bezieht sich auf die Schnarcher. Das
Schnarchgeräusch entsteht durch hohe
Luftgeschwindigkeit, wodurch Weichteile im
Rachen beim Ein- und Ausatmen in Schwingungen
geraten. Während des Schlafes sind Zunge und
andere muskulöse Bestandteile des Rachens
zeitweise völlig entspannt. Die Zunge rutscht
tiefer in den Rachen, die verbleibende Rachenöffnung
wird kleiner und kleiner, bis sie sich ganz
schließt. Damit setzt das Schnarchen aus und
der Atemstillstand - die Schlafapnoe -
beginnt.
b. die zentrale Schlafapnoe
Hier ist es die ausbleibende Steuerung vom
Gehirn, die den Atemstillstand verursacht. Das
Schnarchen spielt hier keine bis kaum eine
Rolle. Mit dem Ausfall des Atems beginnt die
Schlafapnoe. Von dieser rein zentralen
Schlafapnoe sind nur relativ wenige
Mitmenschen betroffen.
Die Mehrzahl aller Betroffenen haben eine
gemischte Form von obstruktiver und zentraler
Schlafapnoe.
Atemstillstände von mehr als 10
Sekunden bis hin zu 2 und sogar 3 Minuten (!)
wiederholen sich mehrfach während des
Schlafes. Häufigkeiten von 100 - 500
Atemstillstände während der Nacht sind keine
Seltenheit. Diese Menschen kommen nicht in den
erholsamen Tiefschlaf, sie haben immer ein
verstärktes Schlafbedürfnis.
Das Gehirn bemerkt jeweils einen akuten
Notstand und veranlaßt beim Schläfer eine
Weckreaktion. Diese greift in die
Schlafarchitektur ein und hebt den Schlaf
kurzzeitig auf eine flachere Ebene an. Der
Tiefschlaf kommt dadurch zu kurz. Die
Weckreaktion verursacht, dass sich die Muskeln
spannen, der Mensch bewegt oder dreht sich in
eine andere Lageposition. Der Atemweg öffnet
sich wieder. Der Vorgang wiederholt sich nun
in der genannten Häufigkeit.
Betroffen sind besonders schwergewichtige
Menschen, doch auch Schlanke sind davon
nicht verschont. Das Übergewicht wirkt verstärkend.
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Sehen Sie auch die Information „Tagesmüdigkeit
und Schlafapnoe"
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