Sie schnarchen, oder Sie schnarchen nicht,
aber Sie haben nächtliche Atemstillstände,
d. h. Sie haben - wie wir als auch Betroffene
alle - Schlafapnoe oder andere Schlafstörungen.
Sie sollten wissen, daß wir Ihnen
weiterhelfen möchten.
Unsere Leistungen & Ziele als
Bundesverband sind in Kurzform:
Wir wollen Anderen helfen,
die Ursachen und die Probleme
der Schlafstörung besser
kennenzulernen, und sie dabei
mit den regionalen
SELBSTHILFEN (SH) bekannt zu
machen. Dort kann im Einzelnen
weiter geholfen werden
Sie einzelnen SH treffen sich - meist
regelmäßig - zur Aussprache über unsere
oder Ihre Schlafprobleme. Diese Aussprache
wird von den Mitgliedern moderiert und
koordiniert. Die SH sind immer bemüht einen
Facharzt beratend anwesend zu haben.
Verschiedene SH arrangieren einmal jährlich große
Veranstaltung mit mehreren und namhaften
Fachleuten für die Betroffenen.
Wenn Sie für sich Vorteile in einer
solchen Aussprache über Ihr Schlaf- oder
Schnarchproblem erwarten, oder Sie an der
Problematik insgesamt interessiert sind, dann
entscheiden Sie sich selbst, ob sie nur
teilnehmen und ob Sie Mitglied werden wollen.
Sie sind jeder SH herzlich willkommen.
Besonders wertvoll für Sie ist eine Teilnahme
nach der Vorstufen-Diagnose oder vor dem
Besuch im Schlaflabor, oder insgesamt wenn Sie
mehr zur Problematik und deren Lösungen
wissen wollen.
Grundsätzlich raten wir Ihnen:
1. Nehmen Sie zuerst Kontakt zu einem
solchen niedergelassenen Arzt auf, der
eine erste ambulante Vorstufen-Diagnose
stellen kann. Dies geht schneller als der
zweite, gleich folgende Weg, da praktisch
kaum Wartezeiten bestehen. Wir können
Ihnen derzeitig auf Anfrage (Rückporto
2,20 DM) nur solche Ärzte aus NRW nennen.
Vielleicht ist sogar Ihr Hausarzt schon in
der Lage, Ihnen diesen Kontakt abzunehmen.
Dazu muss Ihnen der Hausarzt eine Überweisung
zur Mitbehandlung ausstellen, sonst
bleiben andere Ursachen als Atemstillstände
im Schlaf für andere Schlafstörungen
ohne Untersuchung! Dieser Arzt wird Sie,
bei Handlungsbedarf, auf jeden Fall in ein
Schlaflabor zur vollständigen Diagnose
einweisen.
2. Suchen Sie ein Schlaflabor zu einem
ersten Gespräch auf oder verabreden Sie
sich dort telefonisch für eine erste
Untersuchung. Meist sind es die
Lungenkliniken, die sich auf SCHLAFAPNOE
spezialisiert haben. Wir haben dazu
Anschriften für Sie. Vielleicht will und
kann Ihr Hausarzt Ihnen hier schon
vermittelnd helfen und weist Sie ein. Oft
hilft Ihnen der örtliche Pneumologe mit
einer Einweisung weiter, wenn der
Hausarzt den Weg (noch) nicht kennt. Auch
Ärztekammern und Krankenkassen können
inzwischen schon dazu informieren.
Rufen Sie uns bei Bedarf an, wir versuchen
Ihnen ehrenamtlich in unserer Freizeit
weiterzuhelfen.
Mit freundlichem Gruß
Die Mitglieder des Bundesverbandes